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Ungebremster Siegeszug der AfD: Dr. Rothfuß „legt Grundstein“ für neuen Ortsverband

Europa-Kandidat Rothfuß initiiert AfD Ortsverband Lindau – Beginn der Themenarbeit mit „Verkehrssicherheit im Umfeld von Schulen“

 

Am 13.01.2019 wurde der Lindauer Dr. Rainer Rothfuß von der Europawahlversammlung der AfD im sächsischen Riesa auf den Listenplatz 21 für die am 26. Mai stattfindenden EU-Parlamentswahlen nominiert. Am 16.01. hielt er die Neujahrsansprache für den AfD-Kreisverband Oberallgäu, Kempten, Lindau in Oberstaufen und kündete dabei die Gründung eines Ortsverbands in Lindau an, der auch die umliegenden Gemeinden umfassen soll.

Grundlegendes Ziel des Lindauer Ortsverbands der AfD wird es sein, Schritt für Schritt die Kompetenzen für eine fundierte kommunalpolitische Themenarbeit in Lindau aufzubauen. Rainer Rothfuß beschreibt die anstehenden Etappenziele wie folgt: „Von Anfang an wollen wir Themen behandeln, die den Lindauer Bürgern auf den Nägeln brennen. Eine kompetente und konstruktive Arbeitsweise steht für mich im Vordergrund. Wichtig ist, dass die Interessen der Bürger und ein faires Miteinander der örtlichen Parteien uns alle leiten. Engagierte Mitwirkende sind in unserem Ortsverband herzlich willkommen.“ Bis zum Frühjahr 2019 soll die offizielle Gründung des Ortsverbands Lindau der AfD erfolgt sein.

Für die Kommunalwahlen im Frühjahr 2020 wird eine Liste für den Stadtrat und – in enger Abstimmung mit dem Kreisverband – möglicherweise auch für den Kreisrat angestrebt.

Das erste kommunalpolitische Anliegen, das der Ortsverband Lindau der AfD angehen will, ist aus aktuellem Anlass die Verkehrssicherheit im Umfeld der Lindauer Schulen, insbesondere aber der Grundschulen.

Am Morgen des 14.01. ereignete sich an der Ecke Steigstraße / Schulstraße in ca. 200 Metern Entfernung von der Grundschule Reutin ein Unfall, bei dem ein Auto von hinten eine links abbiegende Radfahrerin mit Kinderanhänger erfasste. Die T-Kreuzung an der Steigapotheke ist als gefährlicher Abschnitt der Steigstraße bekannt, insbesondere wenn der intensive morgendliche Berufsverkehr an der durch parkende Autos geblockten Straße mit dem Kreuzen und Abbiegen zahlreicher Schüler auf dem Schulweg zusammentrifft. Auf Höhe der evangelischen Kita St. Verena wird zwar der Verkehr auf der Steigstraße auf 30 km/h reduziert, dann aber wieder trotz zugeparkter Straße auf 50 km/h beschleunigt bis nach der Einmündung der Schulstraße und der stark von Schülern frequentierten Fußgänger-Ampel.

Trotz verbreiterter Straße im Einmündungsbereich wurde bisher keine Abbiegespur zumindest für Radfahrer auf der Fahrbahn markiert. Aus diesem Grunde wurde auch die Radlerin mit ihrem Kind vom geradeaus strömenden Verkehr beim Warten auf eine Lücke zum Abbiegen erfasst. Gefordert wird daher die Einrichtung einer klar erkennbaren Abbiegerspur sowie eine durchgehende Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 km/h zwischen evangelischem Kindergarten und Schulkreuzung. Die Fußgängerampeln am Kindergarten und der Schule sind zudem so einzustellen, dass beim Betätigen der Taste sofort das Lichtsignal für die Autofahrer zuerst auf Grün und dann auf Rot schaltet. Bisher wird den Fußgängern jedes Mal eine sinnlose Wartezeit von 10 Sekunden abgenötigt bis die Ampel für die Autofahrer überhaupt angeht. Diese unnötig verlängerte Wartezeit verleitet gerade Erwachsene und erzieht insbesondere Kinder dazu, rasch die Straße ohne Betätigen der Ampel zu queren und sich in Gefahr zu bringen.

Auch die weiteren Verläufe der Schulwege der Kinder in Lindau bedürfen einer vorausschauenden und verantwortungsvollen Überprüfung. Unnötige Gefahrenherde sollten umgehend und unbürokratisch behoben werden, bevor weitere Unfälle passieren. Beispielhaft kann hier die Einmündung der Straße Wannental in die Bayerstraße genannt werden. Radfahrer wie auch Autofahrer werden hier wegen parkender Autos direkt vor der nicht einsehbaren Einmündung gezwungen, auf die Gegenfahrbahn zu wechseln. Es dürfte nur eine Frage der Zeit sein, bis hier ein schwerer Frontalzusammenstoß mit einem abbiegenden Fahrzeug geschieht, sollten nicht rasch die kritischen Flächen fürs Parken gesperrt werden.

Die Stadt Lindau wird aufgerufen, die Straßen- und Wegeinfrastruktur rund um alle Schulen umgehend und eingehend auf Verkehrssicherheit gerade für unsere verwundbarsten Verkehrsteilnehmer zu überprüfen. Die meisten Maßnahmen zur Gewährleistung einer erhöhten Verkehrssicherheit können ohne Zeitverzug und ohne großen Kostenaufwand umgesetzt werden. Diese Anstrengung sollte uns das Wohlergehen und Leben unserer Kleinsten durchaus wert sein.

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