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Nicole Höchst – Rede vom 18.01.2019

Nicole Höchst – Forschungsrahmenprogramm – Klimakrise

 

„Als Erstes, reden wir mal nicht von einer Klimakrise, denn so etwas gibt es gar nicht, sondern vom periodisch wiederkehrenden Klimawandel, wie er über die Erdzeitalter dokumentiert ist.“

Aktuell werde ich immer wiederkehrend nach den Hintergründen der AfD- bzw. meiner Position zum Klimawandel gefragt.
Auch wird ständig behauptet, wir Alternativen würden den Klimawandel LEUGNEN.
Das ist haarsteubender Unsinn!
Natürlich verändert sich das Klima. Jeder kann das spüren.
Was wir in Frage stellen ist, ob das Klima (das sich seit Urzeiten immer wieder verändert) auch aufgrund der menschlichen Aktivitäten verändert – und in welchem Maße.

Wir müssen drei Bereiche trennen:

  1. Der Eine ist die Luftverschmutzung.
  2. Das Zweite ist das Wetter.
  3. Das Dritte ist die Klimaveränderung.

Gegen die Verschmutzung der Luft KANN und muss man unbedingt etwas tun!
London zum Beispiel hatte bis in die 60er Jahre hinein mit seinem SMOG große Probleme. Nach der flächendeckenden Umstellung auf Gasheizungen bzw. gesäuberte Fernheizkraftwerke / Block-Kraftwerke und moderne Ölheizungen wurde die Luft schlagartig besser. Ein Letztes brachte die Einführung von Katalysatoren für die PKWs.
Was im Norden die Heizungen sind im Süden die Klimaanlagen in Verbindung mit ungefilterten Industrie- Kraftwerk- und Autoabgasen. Auch hier ist es äußerst sinnvoll und wirksam wenn etwas dagegen getan wird.Mexiko-City, Shanghai, Mumbai etc. sind erst am Anfang. Und sie haben recht: die Luft dort MUSS dringend sauberer werden.

Das Zweite, das Wetter, sind die kurzfristige Veränderung von Temparatur, Niederschlag und Luftströmung.
Hier kann man durch Aufforstung / Verhinderung von Abholzung (Beispiel: Regenwald) Vermeidung von zu intensiver Landwirtschaft etc. auch im regionalen Kleinklima / Wetter Veränderungen schaffen.
Das ist unbestritten sinnvoll.

Das Dritte ist das, worüber wir heute im Bundestag diskutiert haben: DER KLIMAWANDEL.
Dass der vornehmlich von Menschen verursacht wird, ist wissenschaftlich durchaus nicht so klar, wie es von den GRÜNEN lautstark behauptet wird.
Es wird ja sogar von interessierter Seite viel Geld dafür ausgegeben, dass die Wissenschaftler mit einer Abweichenden Meinung kurz gehalten werden – und das ist doch äußerst verdächtig.

Ich habe mich in meiner Rede dafür eingesetzt, dass die freie, unbeeinflußte, ergebnisoffene Forschung gefördert wird.
Die Wissenschaft soll heraus bekommen, inwieweit natürliche Faktoren wie z.B. die Sonnenaktivität, die Umlaufbahn der Erde um die Sonne, die erdeigene Wärme eine Rolle spielen.
Und natürlich AUCH, wie groß der Einfluss des Menschen auf die Entwicklung ist.
Diese freie Forschung zu fördern ist um so wichtiger, als die allermeisten Wirtschaftsnationen sich eben NICHT so sehr um die Einhaltung der Klimaziele bemühen.
Und es spielt durchaus für unsere Zukunft eine Rolle, ob wir Deutschen unser Geld für Zukunfttechnologien oder für die Reduzierung unseres kleinen Anteils an der Welt-Co2-Produktion ausgeben.

Deshalb fordern wir Alternativen die freie wissenschaftliche Forschung und deren Förderung.

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