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Bericht aus dem Bundestag, 25. – 29. März 2019

Liebe Mitglieder und Interessenten,

 

auch in dieser Woche möchte ich Euch über meine Arbeit und das Wirken der Fraktion der Alternative für Deutschland im Bundestag informieren.

Mein bisher ungewöhnlichster Start in eine sitzungsfreie Woche begann mit einem Termin beim Karrierecenter der Bundeswehr. Nach 12 Jahren aktiver Dienstzeit und 10 Jahren in der Reserve wurde mein Dienstposten plötzlich aus „organisatorischen Gründen“ gestrichen. Aus diesem Grund wurde ich am Montag gebeten, alle Ausrüstungsgegenstände abzugeben. Ein bisschen Wehmut war schon mit dabei und natürlich die große Frage, ob es etwas mit meiner Arbeit in der AfD zu tun hat.

Am Dienstag war ich zunächst bei der Tagung des Wahlausschusses für die Kommunalwahl in Potsdam. Die AfD ist nun offiziell zugelassen. Zu unserer Konkurrenz in der Landeshauptstadt gehören neun Parteien und Wählergruppen, die eines gemein haben. Sie sehen das größte Problem nicht im Politikversagen der Altparteien, sondern in der AfD. Es wird ein hartes Stück Arbeit im links-grünen Potsdam.

Am Mittwoch arbeitete ich erstmal die Unterlagenstapel ab, die sich in den Sitzungswochen angehäuft haben. E-Mails, Briefe, Einladungen, Kleine Anfragen, Gesetzentwürfe etc., die alle gesichtet werden müssen. Am Nachmittag hatte ich dann sehr interessierte Gäste aus Barnim und Havelland (Beitragsbild), die mal einen Blick hinter die Kulissen der Bundestagsarbeit werfen wollten. Danke für den Besuch!

Donnerstag: Zum Schulstart im Jahr 2018 waren mehr als eine Million Kinder auf Unterstützung durch die Jobcenter angewiesen: 1.006.163 Schulkinder haben im Februar 2018 staatliche Leistung für die Anschaffung von Schulbedarf aus dem Bildungs- und Teilhabepaket erhalten. Wie haben sich diese Zahlen seitdem entwickelt und in welchen Regionen ist die Abhängigkeit besonders groß? Das wollen wir mit einer Kleinen Anfrage an die Bundesregierung in Erfahrung bringen.

Freitag: Bei rund 2.500 Euro soll das mittlere Einkommen in meinem Bundesland Brandenburg liegen. Doch wenn ich auf Bürgerdialogen über den Arbeitsmarkt und die Gehaltssituation spreche, dann höre ich immer wieder, dass man froh sein könne, 1.400 Euro zu verdienen. Damit ist man im Alter ein Sozialfall. Je ländlicher der Raum, umso größer scheint das Problem. Das nahmen wir in meinem Büro zum Anlass, eine Kleine Anfrage zur Einkommenssituation in Brandenburg zu stellen.

Zum Abschluss möchte ich mich für Euer Interesse an meiner Arbeit bedanken.

Mit besten Grüßen aus dem Bundestag
Euer René Springer

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