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Die Heimat der Syrer ist Syrien. Ihre Pflicht wäre, sich am Wiederaufbau zu beteiligen!

Jürgen Pohl: Kontaktgruppe Syrien der AfD-Bundestagsfraktion trifft den syrischen Großmufti Hassoun in Damaskus

 

Die Delegation der AfD-Bundestagsfraktion hat sich am Donnerstag in Damaskus mit dem geistlichen Oberhaupt der Muslime in Syrien, dem Großmufti Hassoun, getroffen. In einem von Freundschaft geprägten Gespräch betonten beide Seiten ihre Übereinstimmung in wesentlichen Punkten hinsichtlich der Situation in Syrien sowie dem Agieren westlicher Regierungen. Großmufti Hassoun stellte ferner erneut deutlich klar, auf welch perfide Weise seine Aussagen insbesondere in bundesdeutschen Medien verzerrt wurden.

Dazu der AfD-Bundestagsabgeordnete Jürgen Pohl: 

Der Großmufti fand hinsichtlich der Situation in Syrien und der Haltung der westlichen Staatengemeinschaft klare Worte. Wir stimmen mit Dr. Hassoun völlig überein, dass die Heimat der Syrer Syrien ist – und auch die nach Deutschland ausgewanderten syrischen Staatsbürger aufgerufen sind, in ihre Heimat zurück zu kehren, um sich aktiv am Wiederaufbau zu beteiligen.

Pohl weiter: 

Als geistliches Oberhaupt der größten Religionsgemeinschaft ist Großmufti Hassoun eine über die Landesgrenzen Syriens hinaus weit anerkannte Persönlichkeit. Dr. Hassoun vertritt ferner eine explizit säkulare und liberale religiöse Haltung. Dies sieht offenbar auch der Deutsche Bundestag so, der Gastgeschenke des Großmuftis im ökumenischen Andachtsraum prominent ausstellt.

Auch Frank Pasemann, Leiter der Delegation, betont, dass man mit dem Großmufti völlig übereinstimme:

Es ist ein unerklärliches und skandalöses Verhalten der Bundesregierung: nicht nur, dass sie Syrien um eine ganze Generation junger Männer beraubt, weil sie Deutschland bis zur Unkenntlichkeit überfremden will. Sie nutzt diese Menschen auch noch als Geiselpfand, wenn sie eine Rückkehr und Beteiligung am Wiederaufbau dieser Menschen verhindert, um einem gebeutelten Land fragliche Zugeständnisse abzupressen.


 


Frank Pasemann – Syrischer Tourismusminister lädt Bundesaußenminister Heiko Maas nach Syrien ein.

 

Die Kontaktgruppe Syrien der AfD-Bundestagsfraktion traf sich im Zuge ihrer Delegationsreise mit dem syrischen Minister für Tourismus. Inhalt der Unterredung war insbesondere das Bemühen Syriens, diesen wichtigen Wirtschaftszweig nach kriegsbedingten Einbrüchen wieder mit Leben zu füllen. Problematisch sei neben den Sanktionen und der mangelnden Anbindung mit Direktflügen nicht zuletzt die fortwährenden medialen und politischen Negativkampagnen in Deutschland und Europa.

Dazu der Leiter der Delegation, der Bundestagsabgeordnete Frank Pasemann: 

Der syrische Tourismusminister lädt den bundesdeutschen Außenminister Heiko Maas explizit ein, selbst nach Syrien zu reisen, um sich ein eigenes Bild vor Ort zu machen. Maas ist auch eingeladen, eine eigene Delegation mitzubringen, damit er sich nicht allein fühlen und fürchten muss.

Seit 2016 zieht der Tourismus in Syrien wieder an. Im laufenden Jahr 2019 steht man kurz vor Erreichung des Ziels, wieder mehr als eine Million Touristen pro Jahr verzeichnen zu können.

Der AfD-Bundestagsabgeordnete Udo Hemmelgarn ergänzt diesbezüglich: 

Der Wiederaufbau der Tourismusbranche ist eine wesentliche Säule des Befriedungs- und Wiederaufbaus in Syrien. Nur durch wirtschaftliche Restabilisierung ist eine nachhaltige soziale Befriedung möglich. Die Bundesregierung muss ihre Haltung hier dringend ändern, um diesen Prozess nicht länger zu behindern. Wir fordern die Bundesregierung daher erneut auf, zumindest auf kultureller und wirtschaftlicher Ebene wieder in Beziehung mit Syrien und seiner Zivilgesellschaft zu treten. Die ideologische Ignoranz der Bundesregierung ist schlicht verantwortungslos!


Steffen Kotré – Assad im Stadtbild sehr präsent.

 

Uns geht es bei unserer Reise nach Syrien aber um die Bevölkerung, nicht um die Regierung. Alle Sanktionen treffen immer nur die Bevölkerung. Selbst medizinische Produkte sind dadurch schwerer zu bekommen. Mit Assad zu verhandeln bedeutet, die Situation für das Syrische Volk zu verbessern. Wer dagegen ist, muß sich fragen lassen, warum er keine Sanktionen gegen die Türkei, Saudi Arabien, Bahrein verlangt. Und er muß sich fragen lassen, warum er untätig blieb, als der IS und andere Terrorist das syrische Volk bedrohten, so daß erst die Russen kommen mußten, um die Bevölkerung vor der islamistischen Versklavung zu retten.

Am Altar der ältesten Kirche (Beitragsbild), die 325 errichtet wurde. Auch die wurde durch die Terroristen, auch solche, die die westlichen Medien und Politiker verharmlosend als „Opposition“ bezeichnen, gebrandschatzt. Inzwischen wurde sie wieder restauriert.

Zerstörungen der IS- und verbündeten Terroristen. Wer sich an religiösen Symbolen und Kulturgütern versündigt, hat keine Zukunft.

Damaskuser Nachtleben: wie bei uns mit feiernden Leuten, guter Stimmung und internationaler Musik.


Waldemar Herdt – Ein paar Eindrücke vom Dienstag Abend in der Altstadt von Damaskus.

 

Es ist die Haupt-Einkaufsstraße dieser blühenden Stadt, auf mehreren Kilometern Länge bereitet man sich dort auf das Weihnachtsfest vor, das in Syrien mit viel Freude begangen wird. 

Beeindruckend ist auch die Fülle der Waren, die hier in vielen kleinen Geschäften und Läden zu erhalten sind. GANZ anders als das, was wir i.d.R. über Syrien hören und lesen.

Damaskus ist absolut friedlich und sicher. Ich habe keinerlei Sorge um Leib und Leben, wenn wir dort unterwegs sind.

Mit unseren syrischen Gesprächspartnern werden wir nun alles daran setzen, dass die Syrer aus Europa unbehelligt in dieses schöne Land zurückkehren können.

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