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Klimanotstand in EU! Nun müssen alle Klimaflüchtlinge unverzüglich abgeschoben werden!

Liebe Leser, nicht nur Deutschland ist verrückt geworden, wie ich es hier an dieser Stelle immer wieder dargelegt habe, sondern auch die Mehrheit des Europaparlaments.

 

Das neueste Stück aus diesem Tollhaus: Nun hat man gestern mit großer Mehrheit den „Klimanotstand“ für die EU beschlossen.

Den „Klimanotstand“. Drunter hat man’s nicht mehr bei der EU. Klein-Greta gluckst bestimmt vor Glück, denn damit wird genau das bei den Bürgern erreicht, was sie als ihr Ziel erklärt hat: Gretchen möchte uns alle in Panik versetzen.

Das übernimmt nun das Europäische Parlament für diesen pubertierenden Teenager, denn mit dem Wort „Notstand“ assoziiert man gemeinhin einen Zustand, in dem die üblichen Regeln einer Demokratie – insbesondere die Gewaltenteilung – nicht mehr gelten können, weil es die Dringlichkeit der Notsituation einfach erfordert.

So stellte der damalige Hamburger Polizeisenator und spätere Bundeskanzler Helmut Schmidt im Rahmen der Hamburger Flutkatastrophe von 1962 einen allgemeinen übergesetzlichen Notstand fest; dies war seine Rechtfertigung dafür, dass er sich über zahlreiche geltende Gesetze hinwegsetzte und sogar das Grundgesetz brach. – (mopo.de)

Helmut Schmidt musste so handeln, weil der durch die Überflutungen mehrerer Hamburger Stadtteile drohende Tod tausender Menschen es erforderlich machte. Er handelte in dieser tatsächlichen Notlage intuitiv völlig richtig, bewegte sich aber im rechtsfreien Raum, weil es damals noch gar keine Notstandsgesetze in der Bundesrepublik gab, denn diese wurden erst 1968 unter heftigen Studentenprotesten verabschiedet – man sah dort offenbar das Dritte Reich mit seinen (auch unter der Rechtfertigung eines vermeintlichen „Notstands“ vollzogenen) fürchterlichen Handlungen wieder heraufziehen.

Die Tatsache, dass das Europäische Parlament nun einen Notstand ausrief, der die Ersatzreligion namens „Klimawandel“ offenbar in den Köpfen der Bürger mit tatsächlichen, drohenden Katastrophen verknüpfen soll, ist ein Menetekel für die aller Voraussicht nach katastrophalen nächsten Jahre unter der neuen Kommissionspräsidentin von der Leyen.

Man darf getrost davon ausgehen, dass der gestrige hirnverbrannte, alarmistische Quatsch nicht zufällig zustande kam, sondern von langer Hand geplant war:

Die Bürger sollen durch den ständigen Alarmismus hyperventilierender Klimahysteriker („Wir haben keine Zeit mehr!“) beständig weichgeklopft werden für sehr weitreichende Eingriffe in unser aller Leben.

Nichts anderes geschieht nämlich in Zeiten des Notstands: Normale demokratische Gepflogenheiten gelten nicht mehr, sondern Regierungen werden ermächtigt, im Alleingang zu entscheiden – übrigens genau so, wie sich das Robert Habeck in seiner Lobeshymne auf das chinesische Modell des Durchregierens ohne Widerworte augenscheinlich auch für Deutschland als das von ihm präferierte Regierungsmodell vorstellt.

Es dürfte nun also nur noch eine Frage der Zeit sein, bis die ersten Forderungen laut werden, in Anbetracht des „Notstands“ müssten bestimmte Regeln der Gesetzgebung einfach umgangen werden, damit die Klimahysteriker ihre Forderungen problemlos durchgepeitscht bekommen.

Wie gruselig! Und man fragt sich: Wo ist, von ganz vereinzelten Ausnahmen abgesehen, der Aufschrei des politisch-medialen Komplexes? Wo ist ein Studentenaufstand wie damals 1968 gegen den drohenden Freiheitsentzug durch EU-Notstandsgesetze?

Alle, die jetzt schweigen, werden sich eines Tages noch schwere Vorwürfe machen, dass sie ihre Freiheit zugunsten der ökosozialistischen Ersatzreligion des Klimawandels einfach so preisgeben haben.

Einer, der zu all dem Irrsinn nicht schweigt, ist Henryk M. Broder. Ihn möchte ich zum Abschluss meiner heutigen Kolumne zitieren, denn er bringt auf den Punkt, was mit weiten Teilen unserer Gesellschaft mittlerweile los ist:

Ich liebe Greta. Nicht wegen ihrer Zöpfe, nicht wegen ihres Mondgesichts, nicht weil sie an Asperger leidet und auch nicht, weil sie das Schulschwänzen zu einem moralischen Imperativ erhoben hat. Ich liebe Greta, weil sie es – wenn auch ungewollt – geschafft hat, die westliche Gesellschaft als das zu entlarven, was sie ist: abergläubisch, dekadent, dumm, hysterisch, infantil und süchtig nach Erlösung.

Zeit für das Ende von Dummheit und Hysterie. Zeit für Politik mit Augenmaß statt Hyperventilation. Zeit für die AfD.

 

Quelle: Prof. Dr. Jörg Meuthen

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