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Xavier Naidoo: Ich kann erst ruhen, wenn den Deutschen Gerechtigkeit widerfährt!

Xavier Naidoo im COMPACT-Interview mit dem Chefredakteur Jürgen Elsässer und Buchautor Oliver Janich

Xavier Naidoo: „Ich kann mit so einem umgedrehten Rassismus nichts anfangen. Und ich glaube man hat mich – als Dunkelhäutiger – geködert mit der Opferrolle. Mir war schon früher bewusst, dass das System in dem wir leben ungerecht ist und uns ausbeutet! Und mir war klar, dass wenn ich mir treu bleibe, dann werde ich irgendwann mit diesem System aneinandergeraten.“

Mitte März hat Xavier Naidoo wieder seinen Mut gezeigt. In seinem Song zur Asylpolitik fand er klare Worte:


Ihr seid verloren. Ihr macht nicht mal den Mund für euch auf. So nehmen Tragödien ihren Lauf.

Eure Töchter, eure Kinder sollen leiden. Sollen sich mit Wölfen in der Sporthalle umkleiden. Und ihr steht seelenruhig nebendran. Schaut euch das Schauspiel an, das euch alle beenden kann. Weit und breit ist hier kein Mann, der dieses Land noch retten kann. Doch Hauptsache es ist politisch korrekt. Auch wenn ihr daran verreckt.

Und nochmal. Ich hab fast alle Menschen lieb. Aber was, wenn fast jeden Tag ein Mord geschieht, bei dem der Gast dem Gastgeber ein Leben stiehlt. Da muss ich harte Worte wählen. Denn keiner darf meine Leute quälen. Wenn doch, der kriegt es mit mir zu tun. Lass uns das beenden – und zwar nun. Ihr seid verloren.



Nun drohen dem Erfolgsstar wieder Ausladungen und Konzertverbote

Da passt es gut, dass die große Xavier-Naidoo-Biographie – Naidoo: Sein Leben, seine Lieder, seine Wut – als COMPACT-Edition Anfang Juli erscheint.

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