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Es ist erschütternd, dass sich CDU mit Fraktion solidarisiert, die Menschen an der Mauer erschossen hat!

Jürgen Braun im Gespräch mit Angelika Barbe: „Ich bin dankbar, dass es die AfD gibt!“

Die Ablehnung von Angelika Barbe ist Verrat an der DDR-Bürgerrechtsbewegung!


  • Jürgen Braun: „Was haben Sie im Grunde genommen so für Gedanken, wenn Sie überlegen, dass Sie nicht ins Kuratorium des Instituts für Menschenrechte gewählt werden, und irgendwelche anderen Leute, die mit dem Thema eigentlich nie so richtig was zu tun hatten, die werden gewählt?“

  • Angelika Barbe: „Ja, es ist schon erschütternd, weil ich auch mit Entsetzen sehe, dass eine Fraktion die SED also stimmen kann, und die CDU sich mit SED solidarisiert, mit denen, die Menschenrechte mit Füßen getreten haben, die Menschen an der Mauer erschossen haben, die Menschen verkauft haben. Und mit diesen Leuten macht sich die CDU gemein, und demütigt die Bürgerrechtsbewegung in der DDR!“


Berlin, 3. Juli 2020. Heute hat der Bundestag Angelika Barbe als Kuratoriumsmitglied des Deutschen Instituts für Menschenrechte (DIMR) abgelehnt

Sie ist Kandidatin der AfD-Fraktion. Die fünf anderen Fraktionen haben der DDR-Dissidentin geschlossen ihre Zustimmung verweigert. Nur ein Abgeordneter der Unionsfraktion hat sich enthalten.

Dazu sagt der menschenrechtspolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag, Jürgen Braun:

Dass die mehrfach umbenannte SED ihre Kritikerin ablehnt, war klar, aber dass die CDU ihr eigenes Mitglied ablehnt, ist beschämend. Es zeigt den Zustand der Union unter der Führung von Angela Merkel.

Braun weiter:

Angelika Barbe hat einen Lebensweg, der dem DIMR als Beauftragten der Menschenrechte in Deutschland zur Ehre gereicht. Sie gehörte zu DDR-Zeiten der oppositionellen Friedensbewegung an, sie wurde von der Stasi bespitzelt, sie gründete kurz vor dem Fall der Mauer die Sozialdemokratische Partei in der DDR, die später in der SPD aufging. 1996 trat sie aus Protest gegen die Zusammenarbeit der SPD mit der zur PDS umbenannten SED der CDU bei, in der sie noch heute Mitglied ist. Seit der Wiedervereinigung setzt sich Angelika Barbe für die Aufarbeitung des SED-Unrechts ein, ein Einsatz, der in Merkels CDU nicht mehr erwünscht ist.

Auch die Grünen stimmten alle gegen Barbe. Dazu bemerkt Braun:

Dass die Grünen sich heute noch Bündnis 90 nennen, ist schon lange eine plumpe Etikettenfälschung. Sie haben seit Jahrzehnten nichts mehr mit dem Erbe der Bürgerrechtsbewegung der DDR zu tun.

Zur FDP sagt Braun:

Warum die FDP Frau Barbe ablehnte, weiß sie wahrscheinlich selbst nicht. Einer dem grünlinken Zeitgeist verpflichteten FDP war die Kandidatin zu sperrig. Als entschlossene Kämpfer für Freiheit und Demokratie finden Menschen wie Frau Barbe bei der AfD ihre Heimat. Unsere Fraktion ist daher die wahre Hüterin der Menschenrechte im Deutschen Bundestag.

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